Trauertexte und Zitate für Trauerkarten

Texte zum Abschied und Sprüche für den Trauerfall

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Unterstreichen Sie die Emotionen, die Sie in Ihren Trauertexten zum Ausdruck bringen möchten mit einem unserer weltlichen oder christlichen Trauersprüche und Trauerzitaten.

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Erinnert euch an mich,
aber nicht an dunklen Tagen,
erinnert euch an mich
in strahlender Sonne,
wie ich war, als ich noch alles konnte.

Eigentlich war alles selbstverständlich:
dass wir miteinander sprachen,
gemeinsam nachdachten,
zusammen lachten, weinten,
stritten und liebten.
Eigentlich war alles selbstverständlich
– nur das Ende nicht –

Ich gehe zu denen, die mich liebten,
und warte auf die, die mich lieben.

Denk dir ein Bild –
weites Meer und ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.
Da sagt jemand:“Nun ist es gegangen!“
Ein anderer sagt:“Es kommt!“

Der Tod ist ein Horizont,
und ein Horizont ist nichts anderes
als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen Menschen trauern,
freuen sich andere,
die ihn hinter dieser Grenze wiedersehen.

Obwohl wir dir die Ruhe gönnen,
ist voller Trauer unser Herz.
Dich leiden sehen und nicht helfen können,
das war für uns der größte Schmerz.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig.
Erzählt lieber von mir und traut euch zu lachen.
Laßt mir einen Platz in eurer Mitte,
so wie ich ihn im Leben hatte.

Ganz still und leise, ohne ein Wort,
gingst Du von Deinen Lieben fort.
Du hast ein gutes Herz besessen.
Nun ruht es still, doch unvergessen.
Obwohl wir Dir die Ruhe gönnen,
ist voller Trauer unser Herz.
Dich leiden sehen, nicht helfen können,
das war für uns der größte Schmerz!

Und irgendwo sind immer
Spuren deines Lebens,
Gedanken, Bilder, Augenblicke, Gefühle.
Sie werden uns immer an dich erinnern
und dich dadurch nie vergessen lassen.

Man sieht die Sonne langsam untergehen,
und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.

Wenn wir dir auch die Ruhe gönnen,
so ist voll Trauer unser Herz,
dich leiden sehen und nicht helfen können,
war unser allergrößter Schmerz.

Als ich geboren wurde,
habt Ihr gelacht und ich geweint.
Nun lächle ich und Ihr weint.

Unser Herz will Dich halten.
Unsere Liebe Dich umfangen.
Unser Verstand muss Dich gehen lassen.
Denn Deine Kraft war zu Ende
und Deine Erlösung Gnade.

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Trauerkarte mit Trauerspruch

Karte mit Trauerspruch

Alles so wie gestern,
der Baum steht wo er stand.
Alles so wie gestern,
die Häuser wohlbekannt.
Alles so wie gestern,
doch heut bin ich so leer.
Alles so wie gestern,
doch Dich gibt es nicht mehr.

Wenn Liebe eine Leiter wäre,
und Erinnerungen die Stufen,
würden wir hinaufsteigen
um Dich zu uns zurückzuholen.

Was ist dies Leben?
Ein Falterflug.
Ein Beben. Ein Schweben.
Vorbei – und genug.

Und doch gab dies Leben
dir Glückes genug:
Ein Taumeln, ein Schweben,
ein Falterflug.

Wolfgang Federau

Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl,

der in ein trauriges Herz dringt.

Öffne es weit und lass sie hinein.

Christian Friedrich Hebbel

Trauerspruch von Franz Grillparzer

Der Tod kann auch freundlich kommen
zu Menschen,die alt sind,
deren Hand nicht mehr festhalten will,
deren Augen müde werden,
deren Stimme nur sagt:
Es ist genug. Das Leben war schön.

Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.

Wenn ich auch gegangen bin,
sollt ihr wissen, dass ich weiterlebe.
Wenn ihr mich braucht,
so flüstert meinen Namen
in euren Herzen, ganz leise,
und ich werde da sein.

Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo wir sind.

Tief in den Himmel verklingt
Traurig der letzte Stern,
Geh schlafen, mein Herz, es ist Zeit.
Kühl weht die Ewigkeit.

Ganz ruhig bin ich jetzt.
Erlöst, befreit, mir selbst zurückgegeben.
Kein Wunsch, kein Wollen,
nichts mehr, was mich schmerzt.
Gestorben bin ich zu neuem Leben.

Nichts lässt uns so sehr

auf ein Wiedersehen hoffen,

wie der Augenblick des Abschieds.

In allen Menschen liegt die Ahnung,
jenseits des Grabes die wiederzufinden,
die vorangegangen sind,
und die um sich zu versammeln,
die nach uns übrig bleiben.

Wilhelm von Humbold

Im Meer des Lebens,
Meer des Sterbens,
in beiden müde geworden,
sucht meine Seele den Berg,
an dem alle Flut verebbt.

Aus Japan

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